Late-Stage VC mit Gründerschutz und hybrider Strukturierung
Ein in der Schweiz ansässiges B2B-Technologieunternehmen, das eine Serie-D-Runde vorbereitete, benötigte Kapital, um die internationale Expansion und die Produktentwicklung zu beschleunigen.
Obwohl der Umsatz stark wuchs, sah sich das Unternehmen mit folgenden Problemen konfrontiert
- einer zunehmenden Kapitalintensität
- druck von Investoren, aggressive Governance-Bedingungen zu akzeptieren
- verwässerungsrisiko für Gründer und frühe Aktionäre
- ungewissheit über künftige Fusionen und Übernahmen und Flexibilität vor dem Börsengang
Reines Eigenkapital zu den vorgeschlagenen Bedingungen hätte eine kurzfristige Finanzierung ermöglicht, aber die langfristigen Möglichkeiten eingeschränkt.
PrestaFlex-Ansatz
PrestaFlex wurde damit beauftragt, als unabhängiger Risikokapitalberater zu agieren.
Wir:
- überprüften die KPIs und Finanzprognosen aus der Sicht eines Late-Stage-VC
- umstrukturierung der Equity Story, um Skalierbarkeit und Kapitaleffizienz zu berücksichtigen
- erstellten einen Datenraum und einen Diligence-Bericht in Investorenqualität
- eine hybride Struktur entworfen, die Late-Stage-VC mit Venture Debt kombiniert
- führung der Verhandlungen über Governance, Liquidationspräferenzen und Zustimmungsrechte
Ergebnis
- Aufnahme von 22 Millionen CHF durch eine hybride VC-Struktur
- Beibehaltung der Kontrolle durch die Gründer und des Gleichgewichts im Aufsichtsrat
- Deutlich geringere Verwässerung als bei einer reinen Eigenkapitalrunde
- Startbahn verlängert, ohne zukünftige Finanzierungs- oder M&A-Optionen einzuschränken
- Das Unternehmen ist für einen möglichen Pre-IPO oder strategischen Ausstieg positioniert
Wichtigste Erkenntnis
In späten Venture-Phasen ist Kapital allein nicht das Ziel.
Die richtige Struktur bewahrt die Kontrolle, die Flexibilität und den langfristigen Wert.